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Neben den einzelnen Präsentationen und Stellungnahmen dies "Protokoll" als Quintessenz...

Dr.Woike als Vertreter des MKULNV begrüßt die Runde mit dem Satz, der Wolf garantiere Resonanz und bewege Menschen.
Die Populationsverbreitung erfolge von Osten nach Nordwesten. Man versuche, den Wolf in Deutschland zu halten und seine Population zu stärken, allerdings nähmen die Belege für illegale Tötungen zu.
Man dürfe nichts an Bedenken herunterspielen; das gäbe bei einem etwaigen Zwischenfall ein riesiges Kommunikationsproblem.

NRW befände sich aktuell in Stufe 1 als Wolfserwartungsland  (einzelne umherstreifende Wölfe).
Zu beachten seien im Bereich der Nutztierhaltung vor allem Übergriffe auf Nutztiere und erforderlicher Mehraufwand (zum Schutz der Tiere? wofür?).
Hinsichtlich der Jagd seien eine mögliche Reduzierung der Strecke und eine mögliche Reduzierung der Pacht in Betracht zu ziehen.
In Bezug auf den Menschen sei die psychologische Wirkung in der Öffentlichkeit entscheidend für die Akzeptanz.

Der Wolf kehre auf natürlichem Wege zurück; NRW sei bislang ohne Wölfe.
Er empfiehlt das BfN-Script "Leben mit Wölfen" von 2007.

Der Runde Tisch im BMUB diene dem Erfahrungsaustausch zwischen den Bundesverbänden und den Ländern.

Seit 10.02.2016 gäbe es die Dokumentations- und Beratungsstelle zum Wolf (Feldkötter berichtigt, das sei seit 01.01.aktiv). Sie solle als Forschungs-und Informationsverbund dienen. Festgelegt auf drei Jahre mit einem Budget von 435.000€ in Zusammenarbeit von Senckenberg Museum Görlitz, LUPUS, Leibnizinstitut und Senckenberg-Institut in Gelnhausen.

In der Umweltministerkonferenz werde das Thema behandelt- es gäbe einen Fachexkurs zu mittel-und langfristigen Strategien; aktuell werde ein Fragenkatalog bearbeitet.

Der AK Wolf in NRW, in dem die viele Verbände ihre Vertreter hätten, habe bislang fünf Termine gehabt (Anmerkung: von denen es ein! Protokoll gibt). Ein gesteigertes Bewusstsein für die Thematik führe aktuell zu weiteren Anfragen auf Mitwirkung. Kopf des Ganzen sei ein Wissenschaftler.

Man habe ein Netz von Luchs-und Wolfsberatern mit mittlerweile 32 Personen aufgebaut.
Regelungen zur finanziellen Entschädigung von Tierverlusten erarbeitet und Herdenschutzmaßnahmen eingeleitet ( Herdenschutzsets in Minden-Lübbecke beim Landesbetrieb-(was diesem übrigens auch gehört...) und im Sauerland )). (Der NABU Oberberg merkt an, dort liege auch ein Set. Info von Kwasnitza: ein weiteres Set möchte der LFA des NABU in der Eifel installieren).

Die Nachfrage sei bislang nicht groß gewesen, was an der beschränkten Anzahl der Wölfe läge.

Es gäbe ein schönes Plakat von WaldundHolz mit vielfältigen Informationen, ein Faltblatt und einen Internetauftritt.

Aktuell erarbeite man einen Handlungsleitfaden Stufe 1:

>Meldung von Wolfssichtungen (Hotline LANUV 0201714488)

>Übergriffe auf Nutztiere

>Verhaltensauffällige Wölfe

>Zuständigkeiten

der im März 2016 vorliegen solle (!!!)

Ebenso sei eine Förderrichtlinie in Erarbeitung, die im Herbst veröffentlicht werde. (Darauf angesprochen, dass wir diesen Ablauf in ähnlicher Form auch bereits für 2015 versprochen bekommen hätten (explizite Zustimmung vom NABU), wird erklärt,
das läge an der partizipatorischen Vielfalt im AK. Er (Woike) hätte es auch gern schneller.

Bis dato seien die Tierverluste auf freiwilliger Basis von den Bezirksregierungen aus Naturschutzmitteln entschädigt worden, wenn der Wolf zweifelsfrei als Verursacher festgestellt worden sei.

Es bestehe zukünftig ein Anrecht auf verbindliche Richtlinien zur Entschädigung;

Prävention sei derzeit noch unerheblich.
Es werde nach dem Schätzrahmen der TSK entschädigt, nachdem vom Wolfsberater ein entsprechendes Riss-Protokoll erstellt wurde und auf formlosen Antrag des Nutztierhalters.

Beispiel Stemwede: zwei Schafe seien mit 373,40 entschädigt worden. Der SZV habe ein Gutachten über sämtliche Kosten erstellt: 4529,89. Gerundet nach Abzug der Gutachtenkosten ergäbe sich ein Faktor von zehn. Eine Förderrichtlinie sei hier dringend notwendig; Vorabstimmung mit dem SZV liefe derzeit (wo???)

Die Kompensation umfasse den Verlust des Tierkörpers, die Kosten für die Tierkörperbeseitigung sowie Tierarztkosten von weiteren verletzten Tieren
als aktueller Beeinträchtigung.

Hinsichtlich der Prävention denke man an die Bezuschussung geeigneter Zäune (Elektro-) sowie Herdenschutzhunde. (Hierzu hatte Dr. Kaiser im September in Haus Düsseldorf Prävention Anfang 2016 in Aussicht gestellt). Hier erwarte man die Fertigstellung Mitte 2016. (Später wie auch zwischendurch hieß es: Herbst)

Akzeptanzschaffung sei nötig gerade bei einem Berufszweig, auf den Land und Naturschutzverbände angewiesen seien: die Arbeit der Schäfer. Schäfer und Naturschützer seien von Haus aus Verbündete.

(Er stelle extra nicht darauf ab, dass der Halter sicherzustellen habe, dass von außen nichts Schädliches auf die Nutztiere einwirken könne).

Das System müsse Veränderungen angepasst werden.

Wenn auch Wölfe bislang nur sporadische Gäste seien, müsse die Bevölkerung lernen, diese als Teil der heimischen Natur zu akzeptieren. Insgesamt bedürfe es Ehrlichkeit und Transparenz in der gesamten Kommunikation (gut zu wissen…).

Es gebe im Entwurf Fallbeispiele zu verhaltensauffälligen Wölfen, wo eine Entnahme möglich sei. (Anmerkung: bislang reichen alle in Deutschland angewandten Definitionen nicht zur Entnahme von gegenüber Nutztieren auffälligen Wölfen. Die Abschussforderung gegenüber einem Rüden aus dem Munsteraner Rudel begründete sich in der Annäherung an Menschen auf gut zwei Meter. Hiervon wurde gleich Abstand genommen, da es am nächsten Tag bereits eine Online-Petition für "Kurti" gab und die Landesjägerschaft (gut beraten) sich als nicht zuständig erklärte. Von Goldenstedt spricht gerade niemand).

Herr Rütten erklärt, die Forderung sei dauerhafter, rechtssicherer Ausgleich aller Schäden.

Eine Förderrichtlinie reiche nicht für Rechtssicherheit - dafür brauche es ein Gesetz.
Dies dauere dann ja noch länger, meinte Woike, woraufhin er die Frage unbeantwortet ließ, warum man denn nicht früher damit begonnen habe. Im Übrigen könne man für den Anfang eine Förderrichtlinie erstellen und dazu ein Gesetz nachreichen, antwortete Rütten.

Problem: eine Förderrichtlinie bringt keine hundertprozentige Kompensation.
Sebastian Schäfer fragt nach Ertragsausfall (speziell bei Milch) und bekommt die Aussage, Woike wolle dem AK nicht vorgreifen, gehe aber davon aus, dass real entstandene Schäden zu 100 Prozent entschädigt würden, Prävention zu achtzig gefördert.

(Die jetzige Lesart legt nahe, dass z.B. ein totes Lamm infolge eines Übergriffes kein realer Schaden sei...). (Die Gesetzeslage implementiert, dass bei Vorliegen einer Förderrichtlinie maximal 80% des anerkannten Schadens kompensiert werden kann).

Es ist absolut ungeklärt, was außer den bereits genannten (Verlust des Tierkörpers, TBA, Tierarztkosten) ggf. noch entschädigt wird. Nach Ertragsausfall sieht nichts aus, ob Verlust der Leibesfrucht, Milch, Ausfall von Vertragsleistungen (mit möglichen rückwirkenden Sanktionen)...

NRW ist außer den Stadtstaaten mittlerweile das einzige Land ohne entsprechendes Papier zum Wolf. (Herr Feldkötter stellt die Managementpläne der einzelnen Bundesländer vor; sogar das Saarland hat ein Positionspapier. Er bezeichnet Brandenburg als das umfassendst aufgestellte Land. Hinweis: nach und nach werden bei der Rissdokumentation Amtstierärzte festangestellt, da Nutztiere nicht von den Wolfsberatern abgeschärft werden dürfen).
Alle Vortragenden der Kurzreferate sowie Herr Feldkötter sind sich einig in der Akzeptanz zukünftiger Anwesenheit des Wolfs und der Notwendigkeit der umgehenden Fertigstellung des Managementplanes (der, angeblich im März erscheinend, nicht die für Herbst angekündigte Förderrichtlinie enthält). Ebenso in 100%iger Kompensation aller Schäden sowie frühzeitiger Prävention, wenn der Wolf als Verursacher nicht ausgeschlossen werden kann.

Anmerkung: habe mir erlaubt, Herrn Dr. Woike beim Datum März 2016 daran zu erinnern, dass wir genau dies in 2015 auch schon gehört hätten...

Der März ist  vorbei - und wieder ein Datum verpasst. Und nicht nur ein Datum.



der Teil, der Monitoring und Rissdokumentation regelt, ist nun da, seit 11.April 2016- wir hoffen auf eine Förderrichtlinie, die ansatzweise unsere Schäden berücksichtigt, und eine Prävention, die ansetzt, bevor es zu spät ist.


...und was in 2016 los war

http://www.topagrar.com/news/Home-top-News-Wolf-in-Rietberg-gesichtet-2922533.html

http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/wdr-aktuell/video-land-bestaetigt--wolfssichtu

http://www.nw.de/lokal/kreis_paderborn/borchen/borchen/20757234_Schafe-im-Kreis-Paderborn-geris

http://www.kreis-paderborn.de/kreis_paderborn/aktuelles/pressemitteilungen/wolf-ist-da.php

und da ist nun auch der Handlungsleitfaden, erster Teil, noch ohne Förderrichtlinie und ganz ohne Prävention

https://www.land.nrw/de/pressemitteilung/umweltministerium-legt-nrw-wolfsmanagementplan-vor

und der WMP selbst unter: www.wolf-nrw.de

Dazu die Ergebnisse der bisherigen DNA-Analysen:
ein siebter Nachweis eines Wolfes in NRW konnte durch genetische Untersuchungen bestätigt werden. Das Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) bestätigte heute, dass die drei toten Schafe aus Oelde im Kreis Warendorf am 6. April 2016 durch einen Wolf gerissen wurden. Dabei handelte es sich um drei Kamerunschafe, ein Muttertier, einen Jungbock und ein Lamm. Die Begutachtung vor Ort und die Dokumentation der Situation erfolgte durch das LANUV am gleichen Tag. Es wurden Abstrichproben von allen 3 Tieren genommen und zum Senckenberg-Forschungsinstitut Gelnhausen zur genetischen Analyse geschickt. Mit Vorlage der Ergebnisse konnte nun der siebte Nachweis eines Wolfes in Nordrhein-Westfalen seit 2009 und bereits der vierte in diesem Jahr bestätigt werden.

Ob es sich bei den vier Sichtungen in diesem Jahr um einen oder mehrere Wölfe handelt, kann nicht zweifelsfrei festgestellt werden. Anhand der Abstrichproben an den getöteten Ziegen im Kreis Lippe und den Schafen aus dem Kreis Warendorf konnte nun festgestellt werden, dass es sich beim dortigen Verursacher um einen männlichen Welpen aus dem Rudel in Cuxhaven (Niedersachsen) und damit dem gleichen Tier handelt. Das Cuxhavener Rudel hat im Jahr 2015 erstmals Nachwuchs gehabt, die Elterntiere stammen aus den Rudeln in Munster (Niedersachsen) und Altengrabow (Sachsen-Anhalt). Dieser einjährige Wolfsrüde war erstmals durch das Senckenberg-Forschungsinstitut durch genetische Spuren an einem gerissenen Schaf in der Nähe seines Heimatrudels am 16. Februar 2016 dokumentiert worden. In den 38 Tagen bis zum 27. März 2016 hat dieses Tier dann wohl die Strecke von Cuxhaven bis in den Kreis Lippe zurückgelegt (230 km Luftlinie). Vom Kreis Lippe bis in den Kreis Warendorf sind es noch einmal 80km Luftlinie, die der junge Wolfsrüde in den 10 Tagen bis zum 06. April 2016 zurücklegte.

Aus dem Kreis Gütersloh (Rietberg-Mastholte) liegen keine genetisch auswertbaren Spuren vor. Die genetischen Untersuchungen des Individuums im Kreis Paderborn (Borchen) erbrachten nur den Artnachweis aus der Kern-DNA, für eine individualisierte Auswertung lag zu wenig Material vor.

Weitere Informationen rund um das Thema "Wolf in NRW" sind zu finden unter www.wolf.nrw.de.

 


bis jetzt gab es noch kein Wort des zum wiederholten Male zuletzt für März 2016 angekündigten Handlungsleitfadens - aber es gäbe ja auch noch keine Wölfe -oder doch?
DNA-Analysen stehen aus, Panik ist unangebracht, aber vorausschauendes Verhalten nicht.

http://www.nw.de/lokal/kreis_lippe/barntrup/barntrup./20749496_Wolf-reisst-Ziege-im-Dorf-vor-laufender-Kamera.html

Der Unmut wächst, wenn Probleme offensichtlich ausgesessen werden:

http://www.ksta.de/region/oberberg-ks/totes-schaf-von-oberagger-keine-willkommenskultur-fuer-woelfe-in-oberberg-23

aber natürlich gibt es geltende Gesetze- und Prozesse, auf die die gewählten Vertreter der Weidetierhalter bei allem Einsatz offenbar keinerlei Einfluss haben.

Die Lippische Landeszeitung hat in Barntrup eine Infoveranstaltung initiiert, die der groben Information diente, allerdings auch viele Fragen offenließ. Im Zuge dieser Veranstaltung wurde vom Leiter des AK Wolf verkündet, der Managementplan sei im Netz - mittlerweile heißt es, er sei nach einer halben Stunde wieder zurückgezogen worden und werde nun am 11.4. veröffentlicht.

Zur Desillusionierung: in diesem ersten Schritt wird es noch nicht wirklich um Förderrichtlinie oder Entschädigung gehen, schon gar nicht um Prävention.

http://www.lz.de/lippe/barntrup/20758343_Der-Wolf-entzweit-die-Barntruper-bei-Podiumsdiskussi


  
  
nachfolgend die Pressemitteilung des MKULNV, mit abgesehen vom aktuellen Falle leider nur Wiederholung bereits geäußerter Aktivitätsberichte

Pressemitteilung 
Umweltministerium bestätigt weiteren Wolfs-Nachweis  in Nordrhein-Westfalen Vierter Wolfsnachweis seit 2009 in NRW im Kreis Lippe durch Videoaufnahmen bestätigt - DNA-Analyse noch offen  
Düsseldorf, 29. März 2016 

In Nordrhein-Westfalen gibt es den vierten Nachweis eines Wolfes seit 2009. Das nordrhein-westfälische Umweltministerium bestätigte nun, dass im Kreis Lippe am Wochenende einen Wolf durch
Videoaufnahmen festgehalten wurde. Das Landesamt für Natur,
Umwelt und Verbraucherschutz (LANUV) hat das Video geprüft und
den Wolf bestätigt. Um die Herkunft und das Geschlecht zu ermitteln, wurden Speichelproben sichergestellt und zur Auswertung an das „Nationale Referenzzentrum für genetische Untersuchungen von Luchs und Wolf“ in Gelnhausen überstellt.
Dem betroffenen Landwirt werden die vom Wolf gerissenen Ziegen
entschädigt.
 
Die Vermutung auf den Riss eines Schafes durch einen Wolf im
Oberbergischen Kreis am 23. Februar 2016 haben sich hingegen nicht bestätigt. Dieses Schaf wurde nachweislich nicht von einem Wolf,
sondern von einem Haushund gerissen. Dies ergab die Begutachtung
durch das Kreisveterinäramt und die genetische Untersuchung des
Speichelabstrichs. 

Vorbereiten auf den Wolf in NRW
Mit seiner Rückkehr beschäftigt sich das Land schon seit 2010. In
einem beim Landesamt für Naturschutz eingerichteten Arbeitskreis
„Wolf in NRW“ erarbeiten Wissenschaftler und Naturschützer, Jäger, Schafhalter und Forstleute und Behörden ein Konzept für den Fall der eigenständigen Rückkehr des Wolfes und tauschen unterschiedliche Interessen aus. Ein Aussetzen von Wölfen ist nicht vorgesehen. Das Land hat auf Anregung des Arbeitskreises ein Verfahren für die Entschädigung von Nutztierrissen entwickelt und Wolfsberaterinnen sowie Wolfsberater ausgebildet. Zwei vom Land finanziertes „Herdenschutzset“ mit Elektronetzen für die schnelle Sicherung von Schafherden bei einem möglichen Wolfsbesuch ist aus dem Arbeitskreis ebenfalls auf den Weg gebracht worden. 
Die Rückkehr des Wolfes stellt für eine dicht besiedelte Region wie
Nordrhein-Westfalen auch eine Herausforderung dar, denn wir müssen nach mehr als einem Jahrhundert wieder lernen, mit dem Wolf zu leben.
„In Deutschland genießt der Wolf den höchst möglichen
Schutzstatus nach dem Bundesnaturschutzgesetz. Die Jagd auf Wölfe ist daher verboten. Er wurde im 19. Jahrhundert in nahezu allen Regionen vor allem durch menschliche Bejagung stark dezimiert, in West- und Mitteleuropa fast vollständig ausgerottet. Seit Ende des 20. Jahrhunderts steht der Wolf unter internationalem Schutz und die Bestände erholen sich teilweise“, sagte Dr. Matthias Kaiser, Leiter der Arbeitsgruppe „Wolf in NRW“ im Landesumweltamt (LANUV NRW). 
Aus den Erfahrungen der letzten Jahrzehnte kann festgestellt werden, dass Angriffe von gesunden freilebenden Wölfen auf Menschen in Europa extrem selten sind. Wölfe sind extrem scheu und meiden üblicherweise den Menschen. Daher ist es auch überaus selten, dass Spaziergängerinnen und Spaziergänger einen Wolf aus der Nähe zu Gesicht bekommen. Falls es doch dazu kommen sollte, werden
folgende Verhaltensregeln empfohlen: 
* Nicht versuchen, Wölfe anzufassen oder zu füttern.   
* Nicht weglaufen, sondern stehen bleiben .
* Langsam zurückziehen, wenn man den Abstand vergrößern will.
* Man kann einen Wolf vertreiben, indem man ihn laut anspricht,
in die Hände klatscht und mit den Armen winkt.
* Bei eventuellen Sichtungen eines Wolfes, diese direkt an die
zuständigen Behörden oder den zuständigen regionalen
Wolfsberatern melden. 
 
Letzter Wolf in NRW wurde 1835 erlegt
Auf dem Gebiet des heutigen Nordrhein-Westfalen galt der Wolf seit Mitte des 19. Jahrhunderts als ausgerottet. Ein genaues Aussterbejahr lässt sich allerdings nicht mehr genau rekonstruieren. 1835 wurde in Ascheberg-Herbern (Westfalen) das letzte Mal die Erlegung eines Wolfes auf dem Gebiet des heutigen NRW dokumentiert, im Rheinland Ende des 18. Jahrhunderts bei Hilden. Aus dem Winter 1963/1964 soll es einen Abschuss eines einzelnen Wolfes in NRW bei Bergheim gegeben haben. Über die Herkunft des Tieres ist hingegen nichts bekannt.
Der erste belegte Wolfsnachweis konnte 2009 bestätigt
werden, als ein Wolf aus Nordhessen die Grenze von NRW (Kreis
Höxter) überquerte. Dieser Wolfsrüde hatte seit 2006 im
Reinhardswald in Hessen gelebt und war im April 2011 tot aufgefunden worden.


Nun hat sich herausgestellt, dass der Riss in Oberagger einem Hund zuzuschreiben ist.
Der wilde Aktionismus Einzelner gegen den Wolf war überflüssig, wenn auch vermutlich unterstellt werden wird, dass die Ergebnisse falsch wären, um den eigenen Verschwörungstheorien Vorschub zu leisten.
Und zumindest die Kritik, dass NRW sich nicht um die Interessen der Weidetierhalter kümmert, ist leider allzu berechtigt.

Alles bestens- oder doch nicht?
Das Land muss nichts entschädigen. Auch nicht tätig, werden, weil ja kein Wolf sich angesiedelt hat und Prävention erst erfolgt, wenn schon Wölfe da sind. Äußerst sinnvoll- und ein Widerspruch in sich.

Vielleicht auch nur ein Weg, nichts zahlen zu müssen- denn wenn der Tierhalter seine Tiere schützt, beginnt er damit vorher -und dann hat er schon mit einer zu fördernden Maßnahme angefangen und wird im Falle einer irgendwann erscheinenden Richtlinie bei passender Auslegung eben nicht gefördert. Der Hauptmann von Köpenick lässt grüßen.

Zurück zum Hund: einen Hundehalter, der zu seiner Verantwortung steht, gibt es in diesem Fall- wie so oft-  nicht. Etwa vierzig Prozent der Risse an kleineren Weidetieren gehen auf das Konto von Hunden.
Hundehalter sollten eine Haftpflichtversicherung haben und Schäden auch dann melden, wenn es sich "nur" um ein Schaf handelt.  Jeder sollte einstehen für Schäden, die er anrichtet.

Das ist ein Manko in der öffentlichen Diskussion: wenn uns im Zusammenhang mit dem Wolf vorgehalten wird, man lamentiere erst, seit es um mögliche Entschädigungen gehe- es habe doch auch schon immer Hundeübergriffe gegeben.
Stimmt. Aber der Hund hat - im Gegensatz zum Wolf - zumindest theoretisch einen verantwortlichen Besitzer. Den man im Schadensfall am eigenen Tier zu oft nicht kennenlernt - wohl aber, wenn Hüte- oder gar Herdenschutzhunde das arme Hündchen erschreckt haben, weil sie ihre Schafe verteidigten...

Hier ist Verantwortung gefragt. Es gibt eindeutige Gesetze zum Thema. Es gibt auch eine ethische Verpflichtung. Und den Anspruch an jeden Tierfreund, nicht mit zweierlei Maß zu messen.

http://www.rundschau-online.de/region/oberberg/nuembrecht/dna-analyse-auch-in-nuembrecht-war

http://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/kein-wolfsangriff-im-oberbergischen100.html

 

 

 

 

 

 

 

Rheinischer

Landwirtschafts-Verband e.V.

Rochusstraße 18

53123 Bonn

Und dieser Brief, auch bislang ohne Reaktion 

 

 

Schafzuchtverband

Nordrhein-Westfalen e.V.

Im Wöholz 1

59556 Lippstadt

 

 



Westfälisch-Lippischer

Landwirtschaftsverband e.V.

Schorlemerstraße 15

48143 Münster

Herrn Minister

Johannes Remmel

Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft,

Natur- und Verbraucherschutz des Landes NRW

Schwannstraße 3

40476 Düsseldorf

Bonn/Lippstadt/Münster, den 1. März 2016

Rückkehr des Wolfes nach NRW

Sehr geehrter Herr Minister,

angesichts der zunehmenden Verbreitung des Wolfes in Deutschland – erste Sichtungen erfolgten auch bereits in Nordrhein-Westfalen – wächst die Sorge vor den Folgen für die Weidehaltung landwirtschaftlicher Nutztiere. Vorfälle in anderen Bundesländern, aber auch Erfahrungen aus dem benachbarten Frankreich lassen befürchten, dass die Rückkehr des Wolfes die Weidehaltung von Schafen und Rindern erheblich in Mitleidenschaft ziehen kann.

Die unmittelbaren Tierverluste durch Wolfsrisse stellen dabei nur die „Spitze des Eisbergs“ dar: neben der tierärztlichen Versorgung verletzter oder sterbender Tiere, der Handaufzucht verwaister Lämmer oder der gesonderten Aufstallung zu pflegender Tiere stellen insbesondere Spontanaborte durch das Hetzen der Herde ein erhebliches Risiko dar. Mit dem Verlust eines Tieres – sei es durch Riss oder als Spätfolge - bricht in der Weidetierhaltung der gesamte Jahresertrag weg. Darüber hinaus fallen Kosten für den Schutz vor weiteren Angriffen, wie etwa die Anschaffung, Eingliederung und Unterhaltung von Herdenschutzhunden oder die Errichtung von Spezialzäunen und deren Erneuerung, an.

Nicht minder gravierend sind die Folgen für den Umgang mit angegriffenen Herden:

Schafherden können nach einem Angriff oft tagelang nicht mehr geführt werden. Mutterkuhhalter berichten von extrem verstörten Tieren, die sich auf der Flucht auch nicht von soliden Zäunen halten lassen. Panikfluchten angegriffener Herden bergen daher gerade in dichtbesiedelten und verkehrsreichen Gebieten wie Nordrhein-Westfalen erhebliches Konflikt- und Gefährdungspotenzial, so unsere große Sorge.

Angesichts der zu erwartenden Rückkehr des Wolfes nach NRW – erst aktuell wieder beunruhigt ein Vorfall im Bergischen Land mit noch ungeklärter Ursache die Tierhalter – bedarf es dringend eines Wolfsmanagementplans für NRW, der die Belange der gesellschaftlich gewünschten Weidetierhaltung zentral in den Blickpunkt rückt, sowie umfassender Entschädigungsregelungen nach Nutztierrissen. Wir erlauben uns vor diesem Hintergrund, nochmals unsere Erwartungen an für die Tierhalter zentrale Bereiche darzulegen:

1.        Verhaltensauffällige und wiederholt Weidetiere bedrohende Wölfe sind zu entnehmen. Hierzu bedarf es einheitlicher und klarer Regelungen, um den Ausführenden Rechtssicherheit und Handlungsorientierung zu geben und zügiges Handeln zu ermöglichen. Ein mehrmonatiges Zuwarten nach wiederholten Angriffen ist den Tierhaltern auch mit Blick auf die Risiken im Herdenverhalten nicht zuzumuten.

2.        Jegliche wirtschaftlichen Nachteile, die durch den Auftritt des Wolfes entstehen, sind den Weidetierhaltern dauerhaft, vollumfänglich und rechtssicher auszugleichen. Wie anlässlich einer Veranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen am 18. Februar 2016 im Landtag NRW berichtet wurde, wird derzeit in Ihrem Hause eine Förderrichtlinie erstellt, die offenbar nur einen Ausgleich für Tierverluste, Tierkörperbeseitigung und Kosten der tierärztlichen Behandlung vorsehen soll. Alle weiteren unmittelbaren Kosten sowie die wirtschaftlichen Spätfolgen blieben damit gänzlich unberücksichtigt. Offen scheint zudem, ob die Kosten für Vorsorgemaßnahmen wie etwa Schutzzäune in vollem Umfang gefördert werden. Schon jetzt jedoch zählt gerade die extensive Schaf- und Rinderhaltung zu den weniger starken Produktionsformen in der Landwirtschaft. Akzeptanz für die Zuwanderung des Wolfes wird aber nur gelingen, wenn die wirtschaftlichen Nachteile nicht bei den Tierhaltern abgeladen werden. Wir erwarten daher eine deutliche Korrektur der geplanten Förderrichtlinie. Perspektivisch wäre eine rechtssichere Regelung zum Ausgleich aller wirtschaftlichen Nachteile am besten durch ein Landesgesetz zu bewirken.

Es bedarf, sehr geehrter Herr Minister, eines klaren Bekenntnisses aller Beteiligten zur Zukunft und zum Schutz der Weidetierhaltung in NRW. Ob auf extensiven und wertvollen Grünlandflächen oder im Vertragsnaturschutz: ohne den schonenden Einsatz von Schafen und Rindern ist erfolgreicher Artenschutz kaum mehr denkbar. Umso mehr möchten wir Sie bitten, alle Anstrengungen darauf zu richten, dass die Weidetierhaltung auch in Zukunft unbeschadet durchgeführt werden kann und die Zuwanderung des Wolfes nicht auf dem Rücken der Tierhalter erfolgt.

 Mit freundlichem Gruß

      Conzen        Humpert        Röring


Lange geplant, gewinnt folgende Veranstaltung nun ungewollt höchste Aktualität:

Erster Herdenschutztag in OWL am 21. Mai 2016 im Hammerhof

Nun ist er da, der Wolf. Gleich zweimal wurde er in den vergangenen
Tagen in OWL bestätigt. Was sicher eine besondere Leistung einer ehemals ausgestorbenen Art darstellt und als Erfolg für den
internationalen Naturschutz gewertet wird,
treibt Weidetierhaltern die
Sorgenfalten auf die Stirn.

Denn der Beutegreifer Wolf unterscheidet bei
seiner Nahrungswahl nicht zwischen Wild- und Haustier. 
Allerdings er wird den für seine Akzeptanz so wichtigen Unterschied zwischen erlaubter und verbotener Kost nur lernen, wenn der Herdenschutz der Weidetiere funktioniert.
Dafür ist das Wissen der Halter über den Wolf als
intelligente Art und die Sicherung ihrer Tiere notwendig.

Gemeinsam mit dem Schafzuchtverband und dem Naturschutzbund (NABU) sowie der Landwirtschaftskammer NRW
organisiert das Regionalforstamt Hochstift am 21. Mai ein
Herdenschutztag am Hammerhof.
Eingeladen zu der kostenfreien Infoveranstaltung sind alle Interessierten, insbesondere die Halter
von Schafen und Ziegen, Rindern und Pferden sowie Gatterwild.
Sie eint die Frage: "Wie kann ich meine Tiere schützen?" Denn einfach totschießen darf man den Wolf als streng geschützte Art nicht. Und weil man die Natur des Wolfes nicht ändern kann, bleibt als wesentliches Instrument des "Wolfsmanagements" nur ein

wirksamer, akzeptabler und bezahlbarer Herdenschutz.

Dessen unterschiedliche Ausprägungen stehen im Vordergrund der
Veranstaltung. Dazu präsentieren Wolfs- und Weidetierexperten vom Schafzuchtverband und den beteiligten Firmen Ideen und Konzepte, die dem einzelnen Tierhalter beim Schutz seiner Tiere helfen sollen.

Jens Matzen, Wolfsexperte aus Schleswig-Holstein berichtet über den schwierigen Herdenschutz in Norddeutschland. Fachleute von der Landwirtschaftskammer und aus dem Versicherungswesen beantworten Fragen aus dem Komplex Wolf und Tierhaltung.
Der NABU-Landesfachausschuss Wolf sowie die Forstleute von Wald und Holz NRW stehen für Fragen zur Biologie des Wolfes und zum Wildtiermanagement in der Kulturlandschaft zur Verfügung.
Auch Wolfsberater, die in der Rissdokumentation und Spurensuche eingesetzt werden, sind vor Ort.
Die Veranstaltung in und um das Waldinformationszentrum Hammerhof in Warburg-Scherfede (ab B7, Abfahrt A44 Marsberg-Scherfede) ist eine Premiere für NRW und beginnt mit wechselnden Vorträgen und Präsentionen um 11.00 und endet um 18.00 Uhr. Für Essen und Trinken sorgt das Café im Hammerhof.

(Text Jan Preller, WuH, leicht verändert)


Immer weniger Schafe in NRW

 

Laut Information und Technik (IT) Nordrhein-Westfalen (amtliche Statistikstelle des Landes anhand von Ergebnissen der repräsentativen Viehbestanderhebung) gab es in 1120 Schafhaltungsbetrieben in NRW zum Stichtag 3.November 2016 133.500 Schafe.  2,1 Prozent weniger Tiere als im November 2015. Die Zahl der Betriebe in Nordrhein-Westfalen war um 1,8 Prozent geringer gegenüber dem Vorjahr (November 2015: 1.140 Betriebe).

Weibliche Schafe zur Zucht in Nordrhein-Westfalen bildeten logischerweise auch im Jahr 2016 mit 96.200 Tieren (72,1 Prozent) den größten Anteil am Gesamtbestand der Schafe. Unterschieden wird hier zwischen Milchschafen (1.200) und anderen Mutterschafen (94.900).

Mit einem Anteil von 0,9 Prozent am Gesamtschafbestand ist die Milchschafhaltung leider von vergleichsweise geringer Bedeutung. Mit 33.100 Tieren entfiel nahezu ein Viertel (24,8 Prozent) des Schafbestandes auf Lämmer und Jungschafe unter einem Jahr. Die Zahl der Schafböcke lag bei 2.800 Tieren.

In der Viehbestandserhebung werden nur Schafhalter mit einem Mindestbestand von 20 Schafen berücksichtigt. Diese Kleinbetriebe stellen etwa achtzig Prozent der Schafhaltungen.
IT.NRW

 

Übersicht der bekannten Wolfs-Sichtungen  in NRW:


https://www.wald-und-holz.nrw.de/naturschutz/der-wolf-in-nrw/
-diese Seite wird leider ab 2018 nicht mehr aktualisiert, eine andere ist in Arbeit (d.h., wir warten noch länger darauf...) und bedeutet, durchaus mit Bauchweh für den ein oder anderen, dass aktuelle Sichtungen für 2018 nur auf der gut gepflegten, aber von der Wortwahl her für Schafhalter schwierigen Seite des NABU NRW zu finden sind...
https://www.nrw-wolf.de/wolfserwartungsland-nrw/

https://www1.wdr.de/nachrichten/rheinland/zweiter-wolf-in-nrw-gesic...

2017 :http://www.oberberg-aktuell.de/index.php…

http://www.oberberg-heute.de/?act=vp&cid=1&pid=18382

http://www.lz.de/ueberregional/owl/21696652_Wolf-in-Bad-Oeynhausen-gesichtet.html

http://www.nw.de/lokal/kreis_lippe/augustdorf/augustdorf./21732403_Naechste-Sichtung-Wolf-reisst-Damwild-auf-Truppenuebungsplatz-


Pressemitteilung Schafzuchtverband NRW

In Barntrup- Sommersell/Lippe ist es über Ostern im Wohngebiet zu Rissen bei Zwergziegen gekommen. Nach einem ersten Übergriff wurden die Tiere nicht weiter gesichert, aber eine Wildkamera aufgehängt. Diese zeichnete beim zweiten Angriff den Täter auf. Das LANUV hat in Abstimmung mit LUPUS in Sachsen die Videosequenzen als C 1-Nachweise gewertet. Damit ist ein Wolf als Verursacher bestätigt.

http://www.nw.de/lokal/kreis_lippe/barntrup/barntrup./20749496_Wolf-reisst-Ziege-im-Dorf-vor-laufender-Kamera

http://www1.wdr.de/nachrichten/westfalen-lippe/wolf-im-lippischen-sommersell-100.html

Die Weidetierhalter sollten, sofern noch nicht geschehen, umgehend ihre Zäune auf Löcher und Bodenunebenheiten zum Durchschlupf untersuchen. Wenn möglich, sollten kleine, gebäudenahe Bestände nachts aufgestallt werden. Elektronetze mit Spannung über 4000 Volt an allen Stellen (zusätzliche Erdstäbe) bieten einen Grundschutz, den die meisten Hundeartigen nicht überwinden.

Hierzu hilfreich, ohne gleich wild aufzurüsten:
http://www.berufsschaefer.de/152/#Wolfsvideo– „Strom gegen Wölfe“

Erhöhte Aufmerksamkeit- vielleicht in Zusammenarbeit mit den Nachbarn-  ist geboten.
Panikreaktionen helfen hingegen vermutlich niemand.

Dass der streng geschützte Wolf auch nach NRW kommt, war abzusehen – der Schafzuchtverband bietet seit Jahren mit Kooperationspartnern Informationsveranstaltungen dazu. Wir müssen darüber nicht erfreut sein –aber wenn wir unsere Tiere behalten wollen, müssen wir sie schützen. Und einfordern, dass auch diese ein Anrecht auf Schutz haben.

Nach erfolgtem Übergriff besteht die Möglichkeit, für einen kurzen Zeitraum Wolfsschutz-Sets auszuleihen, bis man sich selbst ausgestattet hat.
Die Adressen für Notfallsets und die Adressen der Wolfsberater finden Sie auf der Internetseite des Schafzuchtverbandes

www.schafzucht-nrw.de

Dieser fordert seit 2009 eine klare Regelung für Übergriffe durch den Wolf und bringt seine Anliegen u.a. in den Arbeitskreis beim Land ein –  NRW hat als einziges Bundesland entgegen anderslautender Versprechungen noch immer keinen veröffentlichten Handlungsleitfaden.
Im Forderungskatalog aller Landesschafzuchtverbände sowie der Ziegenzüchter (VDL/BDZ 2015) wird deutlich aufgelistet, was für die kleinen Wiederkäuer notwendig ist, um ihre erfolgreiche Arbeit in der Landschaft auch weiterhin leisten zu können-
auch diesen Text finden Sie zum Download auf den Seiten des Schafzuchtverbandes NRW

(und auf dieser)


Afra vom Berghof
und hier hoffen wir,
Jeffrey
ohne den Deckakt gesehen zu haben