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Ein wichtiger weiterer Aspekt unserer Arbeit ist in der Medienlandschaft von Presse, Funk und Film zu finden.
Neben den schönen Schafbildern braucht es auch immer wieder die Möglichkeit, Kritik zu üben und eine breite Öffentlichkeit über Leistungen, aber auch Probleme aufzuklären, um übergreifende Lösungen finden zu können.


Es gibt eine große Anzahl guter Beiträge, die wir bislang noch nicht vernünftig anbinden können. Suchen Sie gern auch zusätzlich im Netz unter Schäferei Humpert
oder unseren jeweiligen Vornamen plus Humpert.
Vielen Dank für Ihr Verständnis
 
...und bei vielen Beiträgen im Hinterkopf behalten:
unterstelle nie Bösartigkeit,
wo Dummheit als Erklärung ausreicht...

 

Ein weiterer wichtiger Aspekt in der Medienarbeit und der Weitergabe interessanter berichte zum Thema ist, dass diverse Anwaltskanzleien sich auf teilweise durchaus fragwürdige Abmahnpraktiken kaprizieren, unter recht individueller Auslegung der wirklich nichgt nachvollziehbaren Aspekte der Datenschutzgrundverordnung.
Da bekommt man dann sonderbare Rechnungen zu angeblichen Urheberrechtsverletzungen bezüglich Bildern, die z.B. wir gar nicht auf unserer Seite haben, da wir nur lizenzfreie Motive unter Nennung des Rechteinhabers oder vorzugsweise eigene Bilder einsetzen, ganz selten etwas auf Nachfrage.
Zum Entkräften solchen Blödsinns soll man dann wiederum einen Anwalt beauftragen- es ist schon sehr verworren in unserem Recht.  (Für die Urheberrechte innerhalb von ordnungsemäß eingestellten Links sind Webseitenbetreiber nicht verantwotlich)- aber man kann es ja mal probieren, krumme Wege nach außen gerade zu biegen. Ekelhaft.



 

Laufend neue Links, aktuelle Meldungen, Fotos und mehr finden Sie auch auf unserer

Facebook-Seite "Schäferei Humpert"

und den dort verzeichneten Gruppen

 

und manchmal können wir einfach die Klappe nicht halten und müssen uns auf Twitter äußern - dort zu lesen ist zudem wichtig für die auch politisch notwendige Arbeit von Schäfern, unter anderem, weil dort lange vor dem Erscheinen der offiziellen Pressemitteilung aktuelle Entwicklungen gezwitschert werden:

Twitter: Ortrun Humpert - Vie(h)lfalt

 



 

Der Schafzuchtverband NRW erarbeitet gerade eine neue Internetseite (und mehr) im Rahmen einer durch das Land NRW geförderten Imagekampagne.

 

Wichtig, die vielfältigen Leistunge der Schafhaltung weiträumig bekannt zu machen. Die neue Seite heißt "schafe schützen".

Lächeln

Schafe schützen: jede Menge wichtige Schätze der Natur, die nur Schafe so erhalten können.

Achtung

Schafe schützen ist gleichzeitig auch Auftrag für uns, ihre Halter, Züchter und Schäfer- unsere Schafe zu schützen, vor allem, was sie bedroht. Aktive Bedrohung und auch Bedrohung durch Passivität.

Schafe schützen soll sich auch in der Gesellschaft verankern: ohne, dass diese sorgt, dass Schafe geschützt und erhalten werden, können die Schafe ihrerseits nicht schützen und erhalten.

    geflecktes Lungenkraut

                  

                        


dies dürfte dann die Mitte treffen

 

Kein neuer Artikel, aber unverändert lesenswert, und mit einem Augenzwinkern stellen wir fest: geahnt haben wir es ja immer schon...

 

Selektionsprozesse

Potente Ausstrahlung ist kurzlebig

von Jan Osterkamp

Es stimmt: Je imposanter das Horn, desto potenter der Bock, fassen Susan Johnston und ihre Kollegen von der Edinburgh University nach Feldstudien auf der kleinen Nordseeinsel Hirta zusammen. Das Eiland ist ein Eldorado der Evolutionsgenetiker, die hier Selektionsprozesse in der einheimischen Schafpopulation besonders gut studieren können. Längst hatte sich dabei Offensichtliches gezeigt: Fortpflanzungswillige Schafböcke mit großen Hörnern gewinnen zur Paarungszeit häufiger den Kopfstoßwettstreit um weibliche Tiere gegen schlechter bestückte Kollegen. Zudem zeugen sie dann pro Gelegenheit auch mehr Nachwuchs, dem sie ihre guten Gene mitsamt einer Variante für attraktiv große Hörner schließlich auch vererben. Somit ist mysteriös, warum es trotz ihrer offensichtlichen Nachteile überhaupt noch kleinhornige Böcke gibt.

Wahrscheinlich, so Johnstons Hypothese, haben diese versteckte Vorzüge und machte sich auf eine genetische Spurensuche. Die Forscher untersuchten dazu 1750 Schafe und korrelierten verschiedene Varianten des Horngens RXFP2 nicht nur mit der Größe der Hörner und dem Reproduktionserfolg der einzelnen Tiere, sondern auch mit der Langlebigkeit. Dabei zeigte sich, dass Böcke mit einem oder zwei Kopien der Genvariante Ho+ zwar in der Tat mit größeren Hörnern glänzten und mehr Kinder zeugten, Tiere mit der Alternativvariante Hop dafür aber länger lebten: ihre Wahrscheinlichkeit die harten Winter auf Hirta zu überstehen war besser als die der großhornigen Tiere.

Insgesamt aber erwies sich der mittlere Weg als goldener Kompromiss: Vor allem heterozygote Tiere mit ihrem Ho+/Hop-Gengemisch erwiesen sich als sowohl ordentlich großgehörnt und potent wie auch gleichzeitig ausreichend langlebig, ermittelten die Forscher. Vor allem solche Tiere tragen das Hop-Allel in die nächste Generation. Wie genau die Erbanlagen übrigens wirken, um so unterschiedliche Dinge wie Hornanatomie und Lebensspanne zu beeinflussen, bleibt vorerst noch unklar, so die Forscher. Beim Mensch regelt ein verwandtes Gen aber ebenfalls so unterschiedliche Dinge wie die Knochendichte und die Geschlechtsentwicklung.

 

http://www.spektrum.de/alias/osterkamp/jan/849162