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Porträt des Monats -

 

hier stellen wir, thematisch nicht weiter festgelegt, Interessantes
aus dem Umfeld  unseres Wirkens in Bild und Text vor.
Und haben uns damit kräftig unter Druck gesetzt,
daran erkennbar, dass es manchmal nicht klappt
bei den vielen anderen dringender zu erledigenden Dingen

 

 

 

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...ein sonderbares Jahr- Abschied von Personen, Objekten, Projekten. Erkenntnisse, der vorwiegend ernüchternden Art, sei es zum Wolf, sei es zum Menschen. Und dann stolpert man am Ende des Oktobers über das ein oder andere Wesen, das dem Dauerregen und dem Wind zum Trotze blüht oder auf solchen Blüten Nahrung sammelt- und einen kleinen Moment lang blitzt die Erkenntnis auf, das das große Prinzip dahinter funktioniert und hoffentlich weiter funktionieren wird, egal welche Anstrengungen Mensch unternimmt, diese herrliche Schöpfung zu zerstören, natürlich mit den besten Absichten...

 

alles klein und unscheinbar...und so wichtig.

Und währenddessen fährt man Gülle neben dem Naturschutzgebiet,
kurvt bei ohnehin feuchtem Boden jederzeit durch jedwedes Gelände- auch durch unser Futter- Mensch tut das, was ihm selbst gerade passt, ohne Rücksicht, ohne Weitblick.   

                                            

 

und dennoch:

auf der anderen Seite des Hügels bietet sich dieser Anblick...

 


Das (Sammel-)Porträt des arbeitsreichen Monats September widme ich verschiedenen freundlich stimmenden Gesellen wie dem Fransenenzian (der im Oktober 2014 ausführlich beschrieben ist), der selbst in einem so irrsinnig nassen Jahr wie diesem seine eroberten Plätze mit freundlichem Blau übersät 

Nur selten ist es in diesem September sonnig genug, dass sich die Blüten öffnen- desungeachtet hunderte von Exemplaren an Orten, wo am Beginn unserer Beweidung vor achtzehn Jahren sich zwölf Pflänzchen verteilten.

Einem Heupferd, das sich an meinen Reifen versprungen hatte    

und nach Reise auf dem Handschuh eine Platz zum Erholen fand
auf einem der alten Riegelpfähle, die wir (ohne Draht) gern stehenlassen, weil sie für Insekten, Singvögel und Eidechsen kleine Inselchen darstellen, Sitzwarten, Miniaturbiotope, Ausguck oder eben auch mal Rastplatz nach abenteuerlicher, fremdgesteuerter Luftfahrt

          

Nicht zuletzt einem tapferen Eroberer, der ausgerechnet auf dem Parkplatz sein Domizil suchte und sich aus dem festgefahrenen Schotter arbeitete, ausreichend stark, dennoch flexibel, ausgestattet mit der nötigen Portion Sturheit, um seiner Überzeugung gemäß zu leben. Kein Wunder, dass er uns Schäfern sympathisch ist, auch wenn er nicht wandert:

"Nur" ein Pilz in schwieriger Umgebung, der seiner Bestimmung folgt und allen Widerständen zum Trotz tut, was ein Pilz tun muss


 

Im August drehte sich mal wieder zu vieles um den Wolf-

zu dem ein Schafhalter sicher keine bedingungslose Liebe empfinden kann.
Weil alles aber aus veschiedenen Blickwinkeln zu betrachten sein muss, lege ich außer dieser Überzeugung einen Text ans Herz: den ersten unter "Gerade aktuell in Politik und Co.-Herdenschutz"